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Die richtige Ladeinfrastruktur fürs Elektroauto


Elektrofahrzeuge schonen die Umwelt und werden auch preislich immer attraktiver. Um das eigene Elektroauto sicher und genügend schnell aufzuladen, lohnt sich die passende Ladeinfrastruktur zu Hause. Wir beraten und unterstützen Sie rund ums Thema Ladestationen.

Sicherheit zuerst
Der Strombedarf von Elektrofahrzeugen ist viel grösser als bei anderen Geräten, deren Batterie regelmässig aufgeladen wird. Deshalb eignet sich eine herkömmliche Haushaltssteckdose nicht dafür. Einerseits würde das Laden damit zu lange dauern. Andererseits besteht ein Sicherheitsrisiko, weil Haushaltssteckdosen thermisch für eine hohe Beanspruchung während einer langen Zeit nicht gemacht sind. Daher sollte zum Laden des Elektroautos in der eigenen Garage oder in der Einstellhalle eine bessere Lösung gewählt werden.

Industriesteckdose oder Wallbox
Eine günstige und gleichzeitig sichere Variante ist die Industriesteckdose. Sie bedingt allerdings, dass der beauftragte Elektroinstallateur die nötigen Schutzvorrichtungen (FI-Schalter, LS-Schalter) direkt in die Hausinstallation einbaut. Nicht nötig ist dies bei einer speziellen Heimladestation, der sogenannten Wallbox. Bei ihr sind die Schutzvorrichtungen bereits eingebaut. Ein weiterer grosser Vorteil der Heimladestation gegenüber der Industriesteckdose besteht darin, dass das Modell auf das Elektrofahrzeug abgestimmt werden kann. Wenn das Elektroauto zum Beispiel über eine grosse Batterie verfügt und diese trotzdem schnell geladen werden soll, lässt sich eine leistungsstärkere Wallbox wählen – sofern die Hausinstallation dafür ausgelegt ist.

Die Wallbox wird fest montiert und ans Stromnetz angeschlossen. Sie bietet je nach Modell mehrere Komfortfunktionen. Heimladestationen sind in der Regel abschliessbar, sodass niemand sonst Energie darüber beziehen kann. Oft verfügen sie über eingebaute Stromzähler, die die Überwachung des Energieverbrauchs erleichtern. Weiter ist bei einigen Modellen das Ladekabel direkt in die Wallbox integriert, was für ein besonders bequemes Laden des Elektroautos sorgt.

Ein Fall für den Fachmann
Ob Industriesteckdose oder Wallbox: Die Ladeinfrastruktur fürs Elektroauto darf nur von konzessioniertem Fachpersonal installiert werden. Aus Sicherheitsgründen müssen Einrichtungen zum Aufladen von Elektrofahrzeugen immer separat abgesichert werden und dürfen zum Beispiel nicht in allzu feuchten Räumen montiert werden. Der Elektroinstallateur erkundigt sich vor der Montage der Ladeinfrastruktur nach dem passenden Standort, damit die Distanz zwischen Industriesteckdose oder Wallbox und dem Elektroauto möglichst kurz ausfällt. Denn die Verwendung von Verlängerungskabeln oder gar Kabelrollen ist tabu: Sie würden sich beim Laden des Elektroautos rasch erhitzen und könnten Schaden nehmen. Zum Laden des Elektrofahrzeugs eignet sich nur ein speziell dafür gemachtes Ladekabel.

Fünf Tipps für die eigene Ladestation
  1. Klären Sie vor dem Kauf, wo und wie Sie das Elektroauto laden werden.
  2. Normale Haushaltssteckdosen eignen sich aus Sicherheitsgründen nicht zum Laden eines Elektroautos. Lassen Sie eine Industriesteckdose oder noch besser eine spezielle Heimladestation installieren.
  3. Beauftragen Sie mit den Arbeiten unbedingt einen Elektroinstallateur mit Installationsbewilligung.
  4. Vor der Installation einer Heimladestation muss Ihr Installateur der Infrastruktur Männedorf ein Anschlussgesuch einreichen. Sprechen Sie ihn darauf an.
  5. Lassen Sie die Heimladestation so nahe wie möglich beim Fahrzeug montieren. Sie verringern dadurch die Stolpergefahr durch das Ladekabel.

 
Ratgeber_Ladeinfrastruktur.pdf (2154.5 kB)