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Unterhaltspflicht Kanalisation

Eigentümer oder Betreiber von Gebäuden sind von Gesetzes wegen verpflichtet, die Anschlüsse an die Kanalisation in funktionstüchtigem Zustand zu halten. Bewusst wird das den Verantwortlichen oft erst, wenn Abflüsse überquellen und das Abwasser nicht mehr richtig abläuft.

Das 1991 Bundesgesetz über den Gewässerschutz, datiert per 24. Januar 1991, regelt den Schutz unserer Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen. Dieses Gesetzt überträgt den Kantonen die Verantwortung für öffentliche Kanalisationen zur Sammlung und systemgerechten Ableitung, so u.a. für zentrale Anlagen zur Reinigung von verschmutztem Abwasser. Die Anschluss- und Abnahmepflicht obliegt den Kantonen (vgl. Art. 11).

Auftrag des Kantons
Die Pflichten und Rechte der Gemeinden hat der Kanton Zürich am 8.12.1974 im Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz (EG GSchG, Ordnungs-Nr. 711.1) festgelegt. Teil des vom Regierungsrat im Jahr 1975 erlassenen Regelwerks ist auch die Kantonale Gewässerschutz-Verordnung KGschV, welche die Bestimmung der Zuständigkeiten, die Beschaffenheit der Abwässer sowie die Aufsicht über die Gemeinden regelt.

Pflichten der Gemeinde
Der Gemeinderat Männedorf setzte nach der Zustimmung durch die Gemeindeversammlung am 1. Oktober 2001 das aktuell geltende Reglement über die Siedlungsentwässerungsanlagen sowie die Verordnung über die Gebühren für die Siedlungsentwässerungsanlagen in Kraft. Dieses Reglement verpflichtet die Eigentümer und Betreiber von Gebäuden, Siedlungsentwässerungsanlagen baulich und betrieblich in gutem, funktionstüchtigem Zustand zu halten. Die Anlagen sind bei Bedarf gründlich durchzuspülen und zu reinigen. Zuständig für die Kontrolle ist die Gemeinde. Den Kontrollorganen muss ein ungehinderter Zugang zu den Anlagen ermöglicht werden.

Pflichten der Auseigentümer
Bei Sanierungen, Anpassungen oder Systemwechseln, z.B. Umstellung auf das Trennsystem, sind Eigentümer von privaten Siedlungsentwässerungsanlagen aufgefordert, ihre Anlagen den Anforderungen anzupassen. Bei Unstimmigkeit oder Weigerung ist die Gemeinde berechtigt, die Anpassungen auf Kosten des Eigentümers vorzunehmen.

Vorsorge lohnt sich
Eine gut funktionierende Abwasserrohranlage gehört zum Werterhalt einer jeden Liegenschaft. Der vorsorgliche Unterhalt alle 2 bis 3 Jahren gehört zur Regel. Spezialisierte Kanalunterhaltsfirmen setzen modernste Einrichtungen ein, wie z.B. Kamera-Systeme, um bevorstehende Schäden rechtzeitig zu erkennen. Bei älteren Gebäuden ist die Dokumentation zur Leitungsführung oft mangelhaft. Auch hier bieten Spezialisten durch den Einsatz von modernen Geräten eine relativ kostengünstige Möglichkeit, Ort, Lage und Qualität der Rohre zu prüfen und zu dokumentieren. Eine saubere Dokumentation bietet Gewähr, dass im Notfall Service-Einsätze rasch durchgeführt werden können.

Unser Tipp an Liegenschaftenbesitzer:
Bündeln Sie Instandhaltungsmassnahmen mit den Nachbarn. Durch ein gemeinsames Vorgehen profitieren Sie von günstigeren Preisen.


 

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