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Blick hinter die Kulissen des Elektrizitätswerks

Strom aus der Steckdose ist für viele Konsumenten eine Selbstverständlichkeit. Das Elektrizitätswerk der Abteilung Infrastruktur betreibt dafür ein gemeindeeigenes Energieversorgungsnetz, das von Fachleuten laufend unterhalten und erweitert wird. Eine Begegnung mit den Betriebsmonteuren Patrick Jenni und Bruno Escaleira im Einsatz.

von Adrian Ebenberger

Das siebenköpfige Team des Elektrizitätswerkes (EW) ist zuständig für die Erstellung, den Unterhalt und lückenlosen Betrieb des gemeindeeigenen Energieversorgungsnetzes. Zum Auftrag des EW gehören der Neu- und Umbau von Trafostationen, die Erschliessung von Baustellen und neuen Siedlungen mit Strom sowie der Unterhalt des gesamten Kabel- und Verteilnetzes innerhalb der Gemeinde.

Zahlreiche Neuanschlüsse
„Aufgrund der Bautätigkeit in Männedorf entfallen heute rund 98% unserer Arbeitszeit auf Neuanschlüsse, nur etwa 2% auf den Unterhalt“, erklärt Patrick Jenni. Der Betriebsmonteur steht zusammen mit Bruno Escaleira zu jeder Jahreszeit unter freiem Himmel im Einsatz, um eine lückenlose Stromversorgung der Gemeinde zu gewährleisten. „Wir sind ein super eingespieltes Team und ergänzen uns gegenseitig auch ohne Worte.“

Aus Sicherheitsgründen als Team im Einsatz
Gegenseitiges Vertrauen ist bei ihren Einsätzen wichtig. Besonders bei Arbeiten unter Strom muss jeder Handgriff stimmen. Oft trennen nur wenige Zentimeter die Phasen von der Stromspannung. „Strom hört man nicht, sieht man nicht, ist einfach da“, betont Bruno Escaleira. „Aus Sicherheitsgründen sind wir immer zu zweit im Einsatz.“

Vielseitige Aufgabe
Eines haben die Betriebsmonteure gemeinsam: Eine Arbeit im Büro ist für beide unvorstellbar. Der Reiz liegt vor allem in der Vielseitigkeit ihrer Aufgabe. Kommt es z.B. zu einem Stromunterbruch, müssen die beiden die Betroffenen über den Vorfall informieren, was meist gut ankomme. Auf Baustellen übernimmt das Team vor Ort auch mal die Koordination mit den Zuständigen für Wasser, Gas und Telekom. Auch Sondereinsätze gehören für sie zum Programm, so u.a. bei Wasserrohrbrüchen, für Transportaufgaben, die Montage von Weihnachtsbeleuchtungen, von temporären Anschlüssen an Baustellen oder kulturellen Anlässen. Was die beiden an ihrer Aufgabe besonders mögen? Es ist die Vielseitigkeit ihrer Aufgabe. “Fast täglich beschäftigen uns Dinge, die uns von neuem fordern“, so Bruno Escaleira. Genau darin besteht für sie der Reiz ihrer Aufgabe.

Das Elektrizitätswerk in Zahlen
36 Trafostationen
214 Verteilkabinen (Niederspannung)
4 km Freileitungen
21 km Kabelnetze Mittelspannung (16'000 Volt)
90 km Niederspannungsnetz (400 Volt)
5900 Stromzähler


 

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